Tag des Meeres

Tag des Meeres

Lidl Österreich unterstützt Projekte gegen Meeresverschmutzung

Am 8. Juni ist „Tag des Meeres“. Die zunehmende Verschmutzung – vor allem durch Plastikmüll – ist nach wie vor eine große Bedrohung für die Weltmeere. Auch Lidl Österreich setzt sich im Rahmen der konzernweiten „REset Plastic“-Strategie gegen Plastikmüll ein.

Der Einsatz von Plastik für Verpackungen und andere Produkte ist nicht per se schlecht. Vor allem dann, wenn es um Frische und Haltbarkeit der Produkte geht. Andererseits ist die zunehmende Vermüllung durch Plastik vor allem in Meeren und an Küsten ein globales Problem. Meere und Küsten werden durch Plastikmüll nicht nur verunreinigt, sondern schaden vor allem Tieren, die sich in größeren Teilen verfangen und strangulieren können. Darüber hinaus können Tiere kleinere Plastikteile für Nahrung halten und sich die toxischen Stoffe in ihren Organen ablagern.

„Als großes Handelsunternehmen tragen wir auch große Verantwortung. Neben dem individuellen Engagement gegen Plastikmüll in den einzelnen Ländern unterstützt Lidl Österreich als Teil der Schwarz Gruppe auch auf globaler Ebene Organisationen und Projekte, die den Eintrag von Plastik in die Umwelt verhindern und aus der Umwelt beseitigen. Unser Ansatz ist ganzheitlich und reicht von der Vermeidung über neues Design, Recycling, Beseitigung bis hin zu Innovation und Aufklärung“, so Simon Lindenthaler, Leiter Unternehmenskommunikation und CSR bei Lidl Österreich.

Maßnahmen gegen Meeresverschmutzung

Beispielsweise reduziert Lidl seit Jahren konsequent Mikroplastik bei Eigenmarken im Reinigungs-, Kosmetik- und Körperpflegebereich. Daneben erforscht Lidl auch umweltverträgliche Ersatzstoffe für Kosmetik- und Körperpflegeprodukte und unterstützt globale Projekte zur Beseitigung und Vermeidung von Plastikmüll. Dazu zählen:

  • Projekt STOP: Mit der Beteiligung an Project STOP unterstützt die Schwarz Gruppe den Aufbau von Abfallmanagementsystemen in Pilotstädten in Indonesien, die den Eintrag von Plastikabfällen in die Ozeane (OBP) verhindern sollen. Zusammen mit betroffenen Städten entwickelt die Initiative effektive Wertstoffmanagementsysteme und hilft mit Geldern und Expertise bei ihrer Realisierung. Neben den positiven Effekten für die Umwelt profitiert die lokale Bevölkerung dabei auch von den entstehenden Arbeitsplätzen.
  • One Earth – One Ocean e.V.: Seit Frühjahr 2020 unterstützt die Schwarz Gruppe gemeinsam mit One Earth One Ocean e.V. (OEOO) ein Flussreinigungsprojekt (OBP) in Indonesien. In Zusammenarbeit mit den lokalen Abfall Spezialisten Wasteforchange (W4C) liegt der Fokus des Projektes neben dem Betrieb von Spezialbooten mit E Antrieb zum Sammeln von Abfällen aus Flüssen auf der Verwertung der gesammelten Materialien.
  • PreZero: Die seit 2015 bestehende Kooperation von PreZero mit dem WWF widmet sich dem Aufbau von Abfallmanagementsystemen in Vietnam, um den Eintrag von Plastikabfällen in die Ozeane (OBP) zu verhindern. Darüber hinaus werden im Rahmen der Kooperation Geisternetze aus der Ostsee (OP) geborgen, um deren anschließende Verwertungsmöglichkeiten zu erforschen.

 

Zur Plastikstrategie REset Plastic
Die Schwarz Gruppe, die mit den Handelssparten Lidl und Kaufland zu den international größten Handelsunternehmen gehört, ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst und nimmt diese wahr. Mit REset Plastic hat sie eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik –geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.  https://reset-plastic.com/de/