Unsere Verantwortung

Täglich arbeiten viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt an der Herstellung von Lebensmitteln und Waren, die in unseren Regalen verkauft werden. Die Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Vorprodukte und die anfallenden Produktions- und Transportprozesse haben ökologische und soziale Auswirkungen. Neben den Staaten tragen auch wir als Unternehmen eine Verantwortung, in unseren globalen Lieferketten auf die unbedingte Einhaltung von Menschenrechten einzuwirken und diese in unseren unmittelbaren Geschäftsbeziehungen sicherzustellen.

Menschenrechte

Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern treten wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette für die Achtung der Menschenrechte ein. Es ist unsere unternehmerische Verantwortung, Grundrechte zu respektieren und zu schützen. Dafür orientieren wir uns an den Grundsätzen international gültiger Rahmenwerke wie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, der UN-Kinderrechtskonvention, den UN Guiding Principles on Business and Human Rights und den ILO-Kernarbeitsnormen. Wir glauben daran, dass ein faires Miteinander die Grundlage unseres unternehmerischen Erfolgs ist. Bei uns ist die Verantwortung für Mensch und Gesellschaft deshalb fester Bestandteil unserer Unternehmensgrundsätze. Durch unser Engagement wirken wir zudem auf die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in den Produktionsländern ein, was wir unter anderem durch den Beitritt zum UN Global Compact im April 2020 bestärkt haben.

Vermeidung von Kinderarbeit

Vor allem in Bezugsländern des Mittleren Ostens, Südamerikas, Asiens oder Afrikas besteht das Risiko unzureichender Arbeitsbedingungen wie etwa Zwangs- oder Kinderarbeit. Bei unserer Analyse hat sich gezeigt, dass die größten Risiken in den Bereichen Obst und Gemüse, Kaffee, Tee, Kakao und Textilien bestehen.

Als führendes Handelsunternehmen sehen wir uns in der Verantwortung, die Menschenrechte zu achten, die Umwelt zu schützen und möglichen Gefahren vorzubeugen. Gemeinsam mit unseren Lieferanten wollen wir deshalb sicherstellen, dass Arbeitnehmer- und Menschenrechte entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette konsequent geachtet und eingehalten werden – das ist für uns Grundvoraussetzung für jede Zusammenarbeit.

Um das zu unterstreichen, haben wir Anfang 2020 ein aktualisiertes und erweitertes Positionspapier „Unternehmerische Sorgfaltspflicht für Menschenrechte und Umweltschutz beim Einkauf von Handelsware“ veröffentlicht.

Zusammenarbeit mit Siegelorganisationen

Als Einzelhandelsunternehmen stehen wir oft am Ende komplexer Lieferketten. Soziale und ökologische Defizite entstehen allerdings häufig an deren Anfang. International tätige Organisationen wie Fairtrade haben Standards definiert, denen wir uns anschließen. Durch die Zusammenarbeit mit Siegelorganisationen tragen wir dazu bei, Umwelt- und Sozialstandards in der Lieferkette zu verbessern - diese sind unten stehend aufgelistet. Darüber hinaus haben wir noch folgende, weitere Partner-Siegelorganisationen: Rainforest Alliance, UTZ, FSC, GLOBAL.G.A.P, GLOBAL.G.A.P GRASP.

Wir vertrauen auf zertifizierte Qualität

verkaufte FAIRTRADE-zertifizierte Produkte pro Jahr

% von unserem Obst & Gemüse aus Österreich sind AMA-zertifiziert

FAIRTRADE-zertifizierte Produkte im dauerhaften Sortiment

Transparenz in der Lieferkette

Bei Lidl beziehen wir unsere Waren von Lieferanten aus der ganzen Welt. In unserem Eigenmarkensortiment können wir gemeinsam mit den Herstellern auf direktem Wege auf eine verantwortungsvollere Produktionsweise hinwirken. Um zu wissen, wo und auf welche Weise unsere Produkte hergestellt werden, ist es wichtig, unsere Geschäftspartner genau zu kennen. Und auch unsere Kunden wünschen sich zunehmend eine Auskunft über den Ursprung und die Herstellungsweise unserer Produkte.
Deshalb legen wir besonders hier einen Fokus auf die Umsetzung anerkannter Mindeststandards. So lässt Lidl alle Produktionsstätten seiner Non-Food-Eigenmarkenprodukte regelmäßig durch unabhängige und lokale Experten nach dem anerkannten BSCI- oder SA-8000–Standard prüfen und geht etwaigem Verbesserungsbedarf systematisch nach.