Umweltfreundlicher Betrieb - Unsere Maßnahmen

Wir setzen aktiv Maßnahmen, um unseren Betrieb und unsere Prozesse umweltfreundlich zu gestalten. Hier einige Beispiele:

Goldzertifizierung für unsere Filialen

Lidl Österreich setzt bei seinen Filialen auf eine nachhaltige Bauweise. Das bestätigt auch die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI). 2019 wurden weitere Filialen mit der Gebäudezertifizierung in „Gold“ ausgezeichnet. Mit insgesamt 30 zertifizierten Filialen ist Lidl Österreich hierzulande die Nummer eins im Bereich Nachhaltigkeit im Bau.

Für den „Gold-Standard“ müssen die Standorte strenge und nachhaltige Kriterien erfüllen. Alle ausgezeichneten Filialen verfügen über eine hocheffiziente vollautomatisierte technische Gebäudeausrüstung und sind teils mit Photovoltaikanlagen sowie E-Tankstellen für Autos und Fahrräder ausgestattet. Zusätzlich werden die Filialen mit einer ressourcenschonenden Wärmepumpentechnologie beheizt. Das heißt, die Abwärme der Kälteanlagen dient als umweltfreundliche Heizung. Ein weiteres Kriterium ist die Bauweise. Durch die nachhaltige Baukonstruktion können wir unsere Filialen einfach um- und ausbauen und damit flexibel auf künftige Bedürfnisse eingehen. So vereinen wir Kundenzufriedenheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Außerdem sparen wir durch die nachhaltige Bauweise nicht nur Geld, sondern reduzieren unseren CO2-Fußabdruck langfristig.

Die Filialen punkten auch mit natürlichen Baustoffen, wie beispielsweise einer Holzdachkonstruktion im Verkaufsbereich. Außerdem sind sie barrierefrei und bieten behindertengerechte Toiletten für die Kunden. Neben den 30 zertifizierten Filialen ist auch das Lidl-Logistikzentrum im steirischen Wundschuh mit dem ÖGNI-Siegel ausgezeichnet – dort sogar mit „Platin“.

Zukünftig werden wir unsere Filialen nach EDGE zertifizieren lassen.

Unsere Filialmaßnahmen

Energiemanagement

Gemäß der ISO-50001-Vorgabe haben wir in allen Filialen und Regionalgesellschaften ein Energiemanagementsystem inklusive Zählerkonzept verbaut. Ziel ist es, die eigenen Prozesse und Abläufe im Sinne der Nachhaltigkeit bestmöglich zu optimieren und so eine stabile Qualität gewährleisten zu können. 

Klimaneutraler Strom

Alle unsere Standorte werden zu 100 % mit Grünstrom aus Österreich betrieben.

Einsatz von natürlichen Kältemitteln

Wir setzen seit 2016 nur mehr Kühlmöbel und Kälteaggregate mit natürlichen Kältemitteln ein. Auch setzen wir in zwei Filialen auf natürliche Kältemittel für die Filialklimatisierung.

Photovoltaikanlagen

Auch beim Thema erneuerbare Energie machen wir keine halben Sachen: Insgesamt hatten wir Ende des Geschäftsjahrs 2019 elf PV-Anlagen auf den Dächern unserer Standorte. Davon zehn auf Filialen und eine Anlage auf unserem Logistikzentrum in Wundschuh (Stmk). Insgesamt entspricht das einer Fläche von 5258,6 m2. Damit konnten wir über‘s ganze Jahr gesehen 860 MWh grünen Strom selbst erzeugen. Der aus eigener Produktion erzeugte Solarstrom wird direkt an unseren Filialstandorten verbraucht. An unserem Lagerstandort in Wundschuh speisen wir den von der PV-Anlage erzeugten Strom direkt in das öffentliche Netz ein.

  • GJ 2016: 309 MWh
  • GJ 2017: 456 MWh
  • GJ 2018: 805 MWh
  • GJ 2019: 860 MWh

Bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2020 sind zehn weitere PV-Anlagen bei Filialstandorten geplant.

Standorte mit E-Tankstellen

Standorte

Geschäftsjahr 2017

Filialen

Geschäftsjahr 2018

Filialen

Geschäftsjahr 2019

Unser Engagement für nachhaltige Wassernutzung

Lidl arbeitet im Bereich Wassermanagement daran, Veränderungen aktiv anzustoßen. Eine Maßnahme ist, den Anteil zertifizierter Produkte im Sortiment auszubauen, die das Thema Wasser berücksichtigen. Daher unterstützen wir anerkannte Siegelinitiativen und stellen gleichzeitig Mindeststandards für nachhaltige Produktionspraktiken sicher. Lidl ist zum Beispiel Mitglied in der Alliance for Water Stewardship (AWS), die das Ziel einer sozial gerechten, ökologisch nachhaltigen und wirtschaftlich vorteilhaften Wassernutzung verfolgt. Genauer gesagt ist die AWS der weltweit erste internationale Standard, der in einem unabhängig überprüfbaren Rahmen die Wassernutzung eines Standorts anhand sozialer, umweltbezogener und ökonomischer Kriterien misst. Zusätzlich möchten wir stärker mit Zertifizierungen arbeiten, die einen expliziten Fokus auf Wasser haben. Ein Beispiel hierfür ist der Global GAP Spring.

Weitere Maßnahmen

Beleuchtung
Im Geschäftsjahr 2017 hatten wir bereits 155 unserer Filialen auf moderne LED-Beleuchtung umgerüstet. Bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2019 konnten wir weitere 54 Filialen mit der energiesparenden Beleuchtung ausstatten.

Sowohl 2019 als auch 2020 haben wir an der vom WWF ins Leben gerufenen Earth Hour teilgenommen. Ziel dieser weltweiten Aktion ist es, Aufmerksamkeit für das Thema Klimaschutz zu schaffen. Auch wir haben bei unseren Filialstandorten die Beleuchtung zur Earth Hour abgedreht. Und wir gehen noch einen Schritt weiter. Mit Ende März 2020 haben wir die Dauer der Außenbeleuchtung unserer Filialstandorte generell verkürzt. Mit dieser Umstellung leisten wir einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Papiereinsparung
Wir haben das Layout unseres Kassenbons optimiert und um nicht unbedingt notwendige Informationen bereinigt. Dadurch konnten wir im Durchschnitt etwa 2 cm Papier pro Kassenzettel einsparen.

Green IT
Unsere IT-Hardware beschaffen wir bei Partnern, die die Einhaltung von nationalen und internationalen Umweltrechtsvorschriften vertraglich zusichern. Wir achten auf Recyclingfähigkeit und stoffliche Zusammensetzung der Produkte. So setzen wir beispielsweise an allen unseren Standorten ausschließlich umweltfreundliche Bio-Toner ein. Darüber hinaus optimieren wir die Nutzungsdauer von IT-Hardware und achten darauf, dass unsere alte Hardware an zertifizierte Betriebe weiterverkauft und wiederaufbereitet wird oder an Schulen und gemeinnützige Organisationen gespendet wird.

2019 haben wir den Serverraum in unserer Zentrale rundum erneuert und zu einer Raum-im-Raum-Lösung umgebaut. Der Server steht jetzt in einer Art Gewächshaus. Dadurch brauchen wir weniger Energie für die Kühlanlage, die den Serverraum herunterkühlt.