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Auf dem Weg nach morgen – für eine intakte Natur!

Artenreichtum ist die Basis für funktionierende und stabile Ökosysteme – und macht diese widerstandsfähiger gegenüber äußeren Veränderungen wie zum Beispiel dem Klimawandel. Zudem ermöglicht Biodiversität ein vielfältiges Sortiment. Ist sie bedroht, beeinflusst das auch Verfügbarkeit und Qualität unserer Waren. Einer der Haupttreiber für Biodiversitätsverluste ist die derzeitige landwirtschaftliche Praxis. Daher übernehmen wir als Unternehmen von unseren Betrieben bis zu unseren Lieferketten Verantwortung. Über die Art und Weise, welche Rohstoffe und Produkte wir beziehen und anbieten, wie diese hergestellt werden oder auch wie wir unsere Filialen bauen, können wir die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten sowie schützenswerte Lebensräume erhalten.

Bei Lidl fördern wir daher den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt.

Gut zu wissen

Weltweit sind laut Greenpeace nur noch 20 % der ursprünglichen Urwaldflächen erhalten. Pro Minute werden 42 Fußballfelder Regenwald abgeholzt.

Positionspapiere

Unsere Ansprüche für den nachhaltigeren Einkauf von Rohstoffen haben wir in Positionspapieren festgehalten und dazu Grundsätze definiert. Diese sind als verbindliche Anforderung in unsere Einkaufspraktiken integriert und werden fortlaufend überarbeitet und aktualisiert. Gemeinsam mit unseren Lieferanten und Partnern arbeiten wir kontinuierlich daran, die Risiken in unseren Lieferketten wirksam zu reduzieren.

Biodiversität
Biodiversität ist als Teil des Ökosystems Voraussetzung für die Landwirtschaft und damit die Basis für unsere Ernährung. Doch gerade die Herstellung von Produkten kann sich durch intensive industrielle Landwirtschaft negativ auf die Artenvielfalt und die Bodenfruchtbarkeit auswirken. Um Anbauflächen zu vergrößern werden Wälder abgeholzt, damit schwindet Lebensraum für Pflanzen und Tiere und die Artenvielfalt gerät zunehmend in Gefahr. Zudem laugen der Anbau von Monokulturen und der intensive Einsatz von Pflanzenschutzmitteln die Böden aus und führen zu Bodenerosionen. Diese Umweltbelastungen haben negative Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt.

Um diesen negativen Auswirkungen zu begegnen, haben wir gemeinsam mit unseren Lieferanten und Projektpartnern Maßnahmen entwickelt, die dazu beitragen, die Vielfalt von Flora und Fauna zu schützen und unsere Auswirkungen auf das Ökosystem so gering wie möglich zu halten.

Einkaufspolitik Rohstoffe

Unsere Einkaufspolitik: Rohstoffe

Rohstoffe sind die Basis unseres Sortiments. Ein sozial- und umweltverträglicher Bezug von Rohstoffen liegt daher auch in unserer Verantwortung und ist die Voraussetzung für verantwortungsvoll hergestellte Produkte. Damit leisten wir einen Beitrag zu unseren strategischen Fokusthemen „Ressourcen schonen“, „Klima schützen“, „Biodiversität achten“, „Gesundheit fördern“ und „Fair handeln“.

Das Lidl-Rohstoffprogramm

Baumwolle

Die Textilindustrie steht häufig wegen kritischer sozialer und ökologischer Produktionsbedingungen im Fokus, insbesondere beim Anbau von Rohstoffen wie Baumwolle.

Wir begegnen den ökologischen und sozialen Herausforderungen des Baumwollanbaus und haben uns zum Ziel gesetzt, bis Ende 2022 100% nachhaltige Baumwolle zu beziehen. Dieses Ziel erreichen wir unter anderem durch die Partnerschaft mit der Initiative „Cotton made in Africa“.

Reis

Wir setzen uns für eine nachhaltigere Reisproduktion ein und sind deshalb im Oktober 2020 als erster Lebensmittelhändler in Österreich und erster Diskonter weltweit der globalen Sustainable Rice Platform (SRP) beigetreten.

Durch die Mitgliedschaft fördern wir den nachhaltigen Anbau von Reis und bauen unser Engagement hinsichtlich Nachhaltigkeit in der Lieferkette weiter aus.

Textilien & Schuhe

Zwischen 2014 und 2020 haben wir im Rahmen der Detox-Kampagne von Greenpeace intensiv daran gearbeitet, auf potenziell bedenkliche Substanzen bei der Textil- und Schuhproduktion unserer Eigenmarken zu verzichten. Im Dezember 2014 sind wir als erster Lebensmitteleinzelhändler der Detox-Kampagne beigetreten.

Seit 2020 können wir sagen, dass es uns gelungen ist, umweltschädliche Chemikalien in der Textilproduktion bestmöglich zu vermeiden und so eventuelle Belastungen für Mensch und Umwelt deutlich zu reduzieren.

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